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Claude Code in der Kanzlei — ohne § 203 StGB zu reißen
Berufsgeheimnis ist die rote Linie. Wer Mandantenakten in ChatGPT zieht, riskiert Strafanzeige und Berufsgerichtsverfahren. Wir zeigen den Weg, der funktioniert — anwaltlich geprüft.
Das Problem
Die DAV-Stellungnahme 32/2025 ist eindeutig.
Mandantendaten an unbefugte Dritte = Verstoss gegen die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht. Cloud-KI ohne AVV ist genau das. Der Standes-Ruf ist eine Sache, § 203 StGB die andere — bis zu ein Jahr Freiheitsstrafe.
Die Lösung
Drei rechtssichere Setups, je nach Kanzleigröße.
Lokale LLMs über Ollama (keine Daten verlassen den Rechner), AWS Bedrock EU mit AVV, oder Enterprise-Verträge. Pro Setup: konkrete Konfiguration, AVV-Checkliste, Mandanten-Vereinbarung.
Was du als Anwalt konkret mitnimmst
- › Berufsgeheimnis im KI-Kontext: was geht, was ist Straftat.
- › DAV-Stellungnahme 32/2025 verständlich übersetzt.
- › Datenklassen-Faustregel: rot/gelb/grün pro Mandantendokument.
- › AVV-Template — anwaltlich geprüft, sofort einsetzbar.
- › Mandanten-Vereinbarung zur Schweigepflichtsentbindung (Vorlage).
- › Ollama lokal: Hardware-Empfehlung für typische Kanzleirechner.
- › AWS Bedrock EU: AVV-Checkliste für mittelgroße Kanzleien.
- › Audit-Logs: KI-Nutzung dokumentieren fuer den Notfall.
- › Workflows: Schriftsatz-Entwurf, Recherche, Aktenanalyse.
- › EU AI Act: KI-Kompetenz-Pflicht ab August 2026.
Empfohlener Lernpfad
In dieser Reihenfolge gehen Anwälte am sichersten ins Thema:
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Die Grundausbildung schafft den Boden, "KI rechtssicher einsetzen" deckt das Berufsgeheimnis ab. Ganze Kanzlei auf einmal? Dann lohnt die Inhouse-Schulung.
